Baukästen erobern die virtuelle Inbetriebnahme

Modularisierung zum Zweck, einzelne Elemente wieder verwenden zu können, ist sowohl in Design und Konstruktion als auch im Content-Management „State of the Art“. Der Nutzen liegt auf der Hand: Die Verwendung erprobter Module gibt Sicherheit und senkt die Kosten. Der Abschlussbericht des Forschungsprojekts „VIB-SHP – Virtuelle Inbetriebnahme für Industrie 4.0 zukunftssicher beherrschen“ zeigt, wie es gehen kann.

Die EDAG PS gestaltet Digitalisierung im Engineering seit Jahren aktiv mit und arbeitet mit Hochdruck an wichtigen Innovationsthemen. Soeben ist der Abschlussbericht des Projekts „VIB-SHP - virtuelle Inbetriebnahme für Industrie 4.0 zukunftssicher beherrschen“ in Buchform erschienen. In diesem Projekt wurden in einem großen Konsortium besonders schwierige und komplexe Aspekte der digitalen Wertschöpfung untersucht. Ausgangspunkt waren die Fähigkeiten virtueller Entwicklungswerkzeuge und Simulationstechniken in Verbindung mit smarten, hybriden Interaktionstechnologien.

Das Engagement der EDAG PS war das Beisteuern von Know-How für die Definition und den Aufbau eines Baukastens. Die Entwicklung beginnt mit dem Auftrag des Kunden und umfasst alle Detallierungsgrade des Designs. Der Einsatz eines Baukastensystems erfordert die Etablierung eines parallelen Vorgangs zur kontinuierlichen Pflege und Erweiterung des Baukastens (s. Abbildung).

Pflege von Baukastenelementen

Abbildung: Allgemeiner prozessualer Ablauf der Anlagenentwicklung mit virtueller Inbetriebnahme

 

Das Buch mit allen Ergebnissen ist über den Bookshop des Fraunhofer Institutes käuflich zu erwerben. Zudem steht Ihnen unser Kollege Bernhard Mathes, Projektleiter im Anlagenengineering am Standort Sindelfingen und Co-Autor des o.g. Buches natürlich gerne für ein Gespräch zur erfolgreichen Anwendung der virtuellen Inbetriebnahme zur Verfügung.