Die Daten im Heuhaufen

Manuelle Suchen in unübersichtlichen Ordnerstrukturen kosten wertvolle Zeit, können aber mit neuen Technologien wirkungsvoll optimiert werden. Das wirft letztlich die Frage auf: Wie fit bist Du wirklich für die Content-Digitalisierung?

Treffen der Generationen

Die Dominanz der Baby-Boomer geht dem Ende zu. Die meisten von ihnen werden in den nächsten Jahren in Rente gehen. Sie werden abgelöst von der Generation Z (Jahrgänge ab 1995). Die ist stark medienaffin und „always on“. Und das hat radikale Auswirkungen auf die Arbeitswelt.

Digitale Paradoxie

Derart gerüstet erwarten sie in ihren zukünftigen Unternehmen Strukturen mit modernen Technologien. Die jungen Leute, digital ausgebildet, nutzen moderne Lernmedien und KI-unterstützte Sprachassistenzen und treffen in den Firmen auf tief verschachtelte Orderstrukturen, in denen sie nach Informationen schürfen müssen. Ein 90er-Jahre-Albtraum und eine Paradoxie. Die digitale Realität in den Firmen kann mit dem Ausbildungsstand und den Erwartungen der neuen Generation in vielen Fällen nicht mithalten.

Vom Suchen und Finden

Seien wir ehrlich: Aus unseren Köpfen bekommen wir den Suchkomfort, den Google schon seit vielen Jahren bietet, nicht mehr heraus. Google ist für das Thema „Suchen“ Benchmark. Derart vorgeprägt ist es schwer, sich im Berufsalltag damit zurecht zu finden, dass wie in den 90ern gesucht wird; durch mühsames Klicken in Ordnerstrukturen. Dabei wäre es doch praktisch, wenn sich Laufwerke und Dokumentenmanagementsysteme (DMS) über ein User-Interface (UI) durchsuchen lassen.                   iFinder-Implementierung                         Bild: iFinder-Implementierung in Confluence mit Semantik-Anbindung

Auch wir haben keine Universallösung, die für alle Anwendungsfälle passt, dafür aber ein ERFOLGREICHES VORGEHENSMODELL ZUM KOSTENFREIEN DOWNLOAD:

Vorgehensmodell Content DigitalisierungFINDEN STATT SUCHEN: Vorgehensmodell zur Suchoptimierung

Suchen Sie nach effizienten Möglichkeiten analoge Medien zu digitalisieren? Wollen Sie Ihre Content-Strategie überdenken oder mit SOA-Methoden verfeinern?

Unser Kollege Harald Schenda, Senior Fachexperte Technische Information, steht Ihnen für Anregungen und mit Antworten sehr gerne zur Verfügung.

Fazit

Das größte reale Problem in den Firmen ist nicht die Frage, wie man Dokumente, Laufwerke und Archive in Zukunft schön strukturiert, sondern wie man sich in der Datenflut zurechtfindet. Effizientes „Suchen“ und „Finden“ sind in Zeiten sinkender Preise überlebensnotwendig. Text Mining, Semantik und Suchmaschinen sind wesentliche digitale Technologien und wichtige Schritte zur Content-Digitalkompetenz.