Oh twin, where art thou?

Zwischen unfertigen Zeichnungen, unvollständigen Werkzeugen und Produktionsanlagen im Aufbau verläuft oft die kostenintensive Irrfahrt der Konstruktionsphase. Der digitale Zwilling kann hierbei den Weg weisen. Doch wer oder was ist er und in welchem Fall ist seine Hilfe sinnvoll? Wir sagen es Ihnen!

“Oh brother… ähm twin, where art thou?” kommt Ihnen bekannt vor, aber was hat die Anspielung aus Shakespeares “Romeo & Julia” oder jene aus der Mississippi-Odyssee aus gleichnamigen Film mit der Technologie des Digitalen Zwillings zu tun? Naja, weil der Status der Reise des „Digitalen Zwillings“ bzw. „Digitalen Schattens“ auch heutzutage selbst unter Fachleuten noch nicht ganz geklärt ist. Oder?

Oh twin - Wer bist du?

In der Planungsphase eines Projekts ist der Zeitplan oft eng und die benötigten Daten sind häufig nicht zur gleichen Zeit vollständig. Virtuelle Inbetriebnahme und die Erzeugung eines digitalen Zwillings können in dieser Phase sinnvoll sein. Der digitale Zwilling ist das virtuelle Abbild einer Zelle oder einer ganzen Produktionsanlage inklusive ihrer Werkzeuge und Einzelteile.

Oh twin - Warum bist du?

Mit dem digitalen Zwilling können für die virtuelle Inbetriebnahme die Zusammenhänge im Ablauf und Materialfluss sowie mögliche Fehlerfälle simuliert, Abweichungen und Probleme erkannt und behoben werden, bevor die Anlage real läuft. Dies verhindert zeit- und kostenintensive Stillstandzeiten und Materialverluste. Gleichzeitig kann der Betreiber den Arbeitsstand des Lieferanten überprüfen.

Oh twin - Wo bist du?

Der Stand und der Standort der Anlage sind dabei nicht entscheidend. Die Inbetriebnahme muss nicht auf der Baustelle mit realer Hardware erfolgen, sondern kann am Computer durchgeführt werden.

Virtuelle Inbetriebnahme

 

Digitaler Zwilling oder Hardware?

Bei komplexen und verketteten Anlagen oder bei der Verwendung von Nicht-Standardequipment sowie bei der Anwendung einer neuen Software ist der digitale Zwilling die Methode der Wahl. Da hierfür ein kinematisiertes Modell herangezogen wird, bei dem Sensoren und Aktoren aber keine Werkzeugdetails abgebildet werden, steht der Test der Steuerungssoftware im Vordergrund.

 

 

Wenn Sie die ausführliche Antwort auf „Oh twin, where art thou?“ haben wollen, lassen Sie sich digital an die Hand nehmen und laden Sie das ausführliche Interview mit Ingo Rosteck , Leiter Ablaufsimulation EDAG PS herunter. Am Ende der Reise werden Sie wissen, wer, warum und wo der Digitale Zwilling ist.

 Hier geht’s zum Interview