UniSerienStandard®: Schneller und deutlich günstiger zu optimalen Betriebsmitteln

Der Kostendruck in der Produktion von komplexen Produkten wie Automobilen zwingt Hersteller zum Umdenken: Sie müssen sich überlegen, ob ihre Standards und Methoden sowie ihre Werkzeuge und Betriebsmittel zur Produktion noch zeitgemäß sind. Mit dem UniSerienStandard® von EDAG PS gibt es dafür nun effektive Optimierungsmöglichkeiten.

Autor: Sebastian Fey

 

Um zum Beispiel Bleche in Form zu bringen oder auch Karosserieteile zu fertigen, braucht es diverse Werkzeuge und Betriebsmittel. Diese müssen entweder extra entwickelt oder aus einem Standard-Instrumentarium des Herstellers bezogen werden. Das hat den Vorteil, dass die Elemente zusammenpassen und einwandfrei miteinander funktionieren. Die Hersteller können Teile in Lagern vorhalten und damit schnell auf Veränderungen in der Produktion reagieren. Wer daher wie EDAG PS für Automobilhersteller Werkzeuge und Betriebsmittel entwickelt, muss sich an diese Standards halten.

So ein Standard für die Werkzeug-Entwicklung hat aber auch Nachteile. Viele Festlegungen, Vorgaben und vor allem auch viele Spezialteile machen die Werkzeugentwicklung unnötig teuer und aufwendig. Müssen neue Teile entwickelt werden, ist es nötig, diese zu konstruieren und entsprechend zu dokumentieren. All das macht es schwierig, in diesem Bereich Kosten einzusparen, ohne gegen die Standard-Vorgaben der Hersteller zu verstoßen. 

DER KOSTENDRUCK STEIGT

In vielen Fällen gibt es selbstverständlich mehrere Lösungen, um bestimmte Teile zu fertigen. EDAG PS hat es sich daher als Partner zahlreicher Automobilhersteller zur Aufgabe gemacht, selbst einen Standard zu entwickeln, der dem Druck entgegenkommt, Kosten zu sparen und schneller auf Produktionsänderungen reagieren zu können: Den UniSerienStandard®.

Die Entwicklung und Optimierung hat ca. 10 Jahre gedauert und begeistert die Kunden, die ihn schon einsetzen. Ziel der Entwicklung war es, bei gleichbleibender Qualität die Konstruktion der Betriebsmittel durch Modularisierung und das Vermeiden von komplexen Fertigungsteilen kostentechnisch zu drücken und gleichzeitig die Entwicklungs- und Umsetzungszeit deutlich zu verringern. Hinzu kommt, dass die Konstruktion und Montage der Betriebsmittel zeichnungslos erfolgt, was wiederum Zeit und Kosten spart.

Vorrichtung im UniSerienStandard

Betriebsmittel, die im EDAG PS UniSerienStandard® aufgebaut sind.

Dank der Modularisierung können viele Teile auf Lager gehalten werden, wodurch sich Zeitvorteile realisieren lassen. Zudem haben wir den Standard so ausgelegt, dass er über flexible Anbindungsmöglichkeiten verfügt. Alle Teile für die Werkzeug-Entwicklung sind „Made in Germany“ und entsprechen den hohen Qualitätsvorgaben der Kunden. Die UniSerienStandard®-Betriebsmittel erzeugen die gleiche Qualität wie OEM-Betriebsmittel, allerdings zu deutlich günstigeren Kosten.

ÜBERZEUGUNGSARBEIT NOTWENDIG

Die größte Herausforderung für den ausgereiften UniSerienStandard® ist allerdings nicht technischer Natur: Es gilt, den Kunden zu überzeugen, seine bewährten, aber zu teuren Pfade zu verlassen und auf den technisch gleichwertigen, aber günstigeren und deutlich flexibleren UniSerienStandard® zu wechseln.

In einem der ersten Kundenprojekte mit dem EDAG PS UniSerienStandard® war der Kunde (dessen Name wir hier leider nicht nennen dürfen) zunächst skeptisch, da er den Aufbau des Standards so nicht kannte. Die Vorbehalte schwanden aber ganz schnell, weil sich der Kunde von Woche zu Woche selbst davon überzeugen konnte, wie flexibel und leistungsfähig der Standard ist. Im Zeitraum nach Beschaffung der Komponenten bis hin zum fertigen Betriebsmittel war er sogar regelrecht begeistert von der Lösung. Denn hier konnte er bereits nach wenigen Wochen Baugruppen der Betriebsmittel in Hardware begutachten und sich von der Qualität des EDAG PS UniSerienStandards® überzeugen.

Dieser Fall zeigt wieder einmal, dass das besondere Know-how von EDAG PS nicht nur in der Konstruktion mit dem neuen Standard liegt, sondern auch im Prozess, wie die Betriebsmittel entwickelt und aufgebaut werden (Stichwort: „Zeichnungslose Fertigung“).

FAZIT

Wer sich durch Innovationen einen Vorteil gegenüber seinem Wettbewerb verschaffen will, muss bewährte Pfade verlassen und nach Möglichkeiten suchen, die Produktion von Betriebsmitteln und Werkzeugen kostengünstiger, flexibler und schneller zu realisieren. EDAG PS hat mit seinem modularen UniSerienStandard® neue Prozesse und Techniken entwickelt, die gegenüber etablierten Standards zahlreiche Vorteile bringen.

Haben Sie einen ähnlichen Anwendungsfall? Dann kontaktieren Sie mich: sebastian.fey@edag-ps.com .

Auf unserer Referenzseite können Sie sich zudem einen ersten Eindruck machen, welche Projekte wir gemeinsam mit unseren Kunden bereits erfolgreich umgesetzt haben.